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Ein Schwerpunkt unserer pädagogischen Arbeit ist die Montessori-Pädagogik


Was ist das Ziel der Montessori-Pädagogik?

„Hilf mir es selbst zu tun!“, lautet eine Kernaussage. Bei der Montessori-Pädagogik geht es um einen verständnisvollen Umgang zwischen Erwachsenen und Kindern. Dabei stehen die besondere Bedürfnisse der Kinder und die Erziehung zur Selbständigkeit im Mittelpunkt.


Wie sieht Maria Montessori die Entwicklung des Kindes?

Wie bei einer Blumenzwiebel können die Anlagen der Kinder nicht verändert werden. Wir können diese verkümmern lassen und die zarten Knospen „niedertrampeln“. Wir können aber auch durch den kindgerechten Umgang und die liebevolle Pflege unser Pflänzchen frohen Mutes wachsen und gedeihen lassen.
In jedem Kind stecke ein „persönlicher Bauplan“, nachdem sich seine Entwicklung vollzeiht. Unsere Aufgabe ist es, hier hilfreich zur Seite zu stehen.


Was sind die „sensiblen Phasen“?

Sensible Phasen sind Zeiten, zu denen Kinder besonders offen und empfänglich sind. Sie lernen leicht und nebenbei. Diese Empfänglichkeit ist immer auf ein bestimmtes Thema bezogen und geht irgendwann vorüber.


Wie sieht die „vorbereitete Umgebung“ aus?

Die vorbereitete Umgebung und die Haltung der Erwachsenen sind die zwei Grundpfeiler der Erziehung. Die vorbereitete Umgebung soll dem Kind die besten Entwicklungsbedingungen bieten. Alles was das Kind benötigt, soll in seiner Reichweite sein. Das Angebot soll der jeweiligen sensiblen Phase entsprechen. Eine vorbereitete Umgebung lädt das Kind zur Tätigkeit ein. Durch die klare Gliederung seinerseits und die liebevolle und ansprechende Darbietung von „schönen Sachen“ wird das Kind angeregt, zu handeln.


Welche Rolle haben die Erwachsenen?

Die Aufgabe von ErzieherInnen in der Kindertageseinrichtung vergleicht Maria Montessoei mit der eines Dieners. Der Diener organisiert im Hintergrund, verhält sich zurückhaltend, ist aber stets zur Stelle, wenn er gebraucht wird. Die wichtigsten Eigenschaften der Erwachsenen sind:
· Geduld: Das Kind bestimmt das Tempo!
· Achtung und Demut.
· Die Persönlichkeit des Kindes, jeder Entwicklungsschritt sowie die Arbeit des Kindes müssen beachtet und geachtet werden.


Warum ist weniger Reden oft mehr?

Kinder können sich leichter auf eine Sache konzentrieren, wenn nicht übermäßig viel erläutert und begleitend erklärt wird.


Wodurch unterscheiden sich Montessori-Materialien von anderen?

Im Gegensatz zu anderen Spielsachen sehen die Montessori-Materialien auf den ersten Blick meist eher unscheinbar aus. Durch ganz bewusst schöne, ansprechende Gegenstände, lernen die Kinder, damit behutsam und pfleglich umzugehen. Jedem Kind wird jedes Material, wenn es erstmals damit arbeitet, von der Erzieherin vorgestellt. Bei dieser Einführung lernt das Kind zunächst das Material selbst und dann den richtigen Umgang damit kennen.

Es gibt fünf Materialbereiche:
· Übung des täglichen Lebens · Sinneserziehung · Sprache · Mathematik · Kosmische Erziehung

 

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